MOMONKOO » Sinnlosigkeit und Superkräfte. Yoo

The Number 23



Letztens sprach mich die kleines Schwester eines Freundes an. Dieser hätte einen Film für mich, The Number 23, Juhu. Ein Film, den ich mir schon angucken wollte seitdem er im Kino lief. Jetzt bin ich doch relativ froh, dass ich nicht noch extra Geld für ihn ausgegeben habe.
Die Enttäuschung liegt wohl an den zu hohen Erwartungen, die ich in diesen Film setzte. Immerhin fand ich die Grundidee toll. Und den Trailer. Ein Typ der meint, er würde von der Zahl 23 verfolgt werden. Der überall zusammenhänge mit der 23 entdeckt.
Alles in allem fand ich die Story dann doch nicht so überwältigend, mal wieder ein Happy-End. Typisch Hollywood eben. Ich mag Happy-Ends wenn Kevin Bacon oder Adrien Brody eine Hauptrolle spielen. Ansonsten sind mir diese zu ausgelutscht. 
Es gab einige Schmunzelszenen, zum Beispiel als Fingerling meint, er hätte seinen Job gut gemacht und ihm die Selbstmord-Blondine direkt vor die Füße knallt. Und immerhin hat es ein Dialog im Film in mein Zitatbüchlein geschafft.
Walter: "Kyle Flinsch ist Topzy Kretts. Das Buch ist sein perverses, literarisches Geständnis"
Isaak (?): "Agatha sagt, ein Hund hätte dir das erzählt"
Walter: "Ned ist nicht einfach nur ein Hund, er ist der Hüter der Toten"
Hahaha.
Lieblingsfilm ist meinerseits immer noch Hard Candy, denke ich. Ja ja.

Ich wollt mal wieder ein kleines Weihnachtsfest veranstalten, immerhin tut Abkühlung bei dieser Hitze gut. Und es sind gerade so viele Sachen so schön reduziert.


8.6.08 09:09


Zehn Tage fort



Zehn Tage war ich fort. In einer Großstadt. Jedenfalls wäre es laut Straßenschild eine gewesen, wenn man einen Buchstaben entfernt hätte. Hat man aber nicht. Tatsächlich war es nun also, um es mit den Worten eines Freundes auszudrücken, ein Drei-Mann-Dorf. Möglicherweise sogar noch weniger als das.
Viel passiert ist nicht. Die interessanteste Geschichte ist wohl immer noch, wie ich mir (in Gedanken versunken) statt Zahnpasta Haarshampoo auf die Zahnbürste schmierte, mich wunderte warum die "Zahnpasta" heute so flüßig ist, mir nichts weiter dabei dachte und die Bürste in den Mund führte, mich einen Moment über den seltsamen Geschmack wunderte...und dann endlich mein Hirn aufwachte. Scheiße, Haarshampoo!
Genialität war auch noch, als ein Mädchen und ein Junge an uns vorbei gingen und ein Klassenkamerad meinte: "Ey, du geile Sau!" Das Mädchen guckte sich grinsend zu uns um. "...Ich meinte den Jungen"
13.5.08 16:20


Weihnachten im April. Oder: Onlineshopping



Weihnachten lebt von den Geschenken. Hauptsächlich, jedenfalls. Fast vergessen ist der eigentliche Sinn, nämlich der, Zeit mit seinen Lieben zu verbringen und denen eine Freude zu machen. Eigentlich ist es nicht verwundernswert, dass die Geschenke die Hauptperson in unserer Weihnachtsstory spielen, immerhin wird einem schon von Anfang an von einem großen, bärtigen Typ erzählt, der Geschenke macht wenn man lieb und artig ist.
Ich erinnere mich noch an frühere Jahre, kurz bevor die Bescherung war, wie man aufgeregt und hippelig irgendwo rum saß und auf den Moment wartete, in dem man sich unter den Tannenbaum knien konnte und sich dort an die mehr (oder weniger) vielen Päckchen ranmachte. Vorfreude. Die ist ebenfalls schön, weil die Momente viel zu schnell verstreichen. Und wenn dann das Verpackungspapier auf dem Boden liegt, dann freut man sich, oder auch nicht, weil die Familie den Geschmack getroffen hat...oder eben nicht. Trotzdem zieht man dann ein Grinsen auf und bedankt sich, auch wenn man die häßlichsten Socken auf dieser Erde bekommen hat. Es gibt ja auch noch Ebay, denkt man sich dann vielleicht.

Onlineshopping kann (fast) mit Weihnachten mithalten. Jedenfalls im Bezug auf die Geschenke. Auf über hunderten von Seiten werden Produkte angeboten. Klamotten, Möbel, Bücher, Schmuck. Man geht auf diese Seiten, sucht sich einige Produkte aus und gibt dann die Bestellung auf. Dann heißt es Warten. Warten = Vorfreude. Man weiß nun zwar, was man ungefähr bekommt, allerdings kann es immer noch die ein oder andere gute bzw. böse Überraschung geben. Weil das Produkt vielleicht anders aussieht als auf den Bildern, weil man möglicherweise noch eine Kleinigkeit dazu bekommt.
Dann kommt das Päckchen an und es ist in diesem Augenblick so, als würde man unter dem Tannenbaum sitzen und sein Geschenk entgegen nehmen. Dann öffnet man es und so mehr es in diesem Päckchen zu entdecken gibt, desto größer und länger ist auch die Freude. Klar. Jetzt zieht man die Klamotten an, stellt die Möbel auf, beginnt damit das Buch zu lesen oder legt den Schmuck an. Und bald ist dann auch schon wieder dieser Moment vorbei.
Auch ich hab mal wieder Vorbereitungen auf ein kleines Weihnachtsfest getroffen:
 
Blah: Übrings plädiere ich dafür, dass man Kindern gleich von Anfang an sagt: "Das habe ich für dich gekauft/gemacht, weil ich dich liebe und dir eine Freude machen wollte. Darum geht es nämlich an Weihnachten. Anderen eine Freude zu machen" und nicht: "Das hat der Weihnachtsmann (sprich: ein Kerl im roten Mantel, der dich und uns nicht kennt, aber sonst wohl auch nichts zutun hat) für dich abgegeben, weil du dieses Jahr so artig warst (obwohl du noch letzte Woche erst die Uhr absichtlich runtergeschmissen hast, die Wand angemalt hast, blablabla)"
20.4.08 10:13


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